Zusammenfassung "Eine Sternschnuppe fiel vom Himmel"
Verfasst: 01.12.2024, 08:00

Menschenskind, begreifst du denn nicht, daß dies der helle Wahnsinn ist?" sagte Klaus. Und das war das Dümmste, was er sagen konnte.
Wenn man versuchen will, einem jungen Mädchen, und noch dazu einem glühend leidenschaftlichen jungen Mädchen, eine fixe Idee auszureden, so muß man es ganz anders anfangen. Vielleicht wäre es Klaus geglückt, hätte er es über sich gebracht, sich ruhig und leise zu verhalten, wenn er ungefähr gesprochen hätte: "Komm, setz dich zu mir, Schatz, komm in meine Arme und laß uns über diese Sache reden."
Ria hätte sich dann sicher in seine Arme gekuschelt, denn das war in den letzten fünf Jahren ihr Lieblingsplatz gewesen. Und vielleicht hätte sie auf ihn gehört, würde er ungefähr folgendes gesagt haben:
"Natürlich hast du ein schauspielerisches Talent, liebe Ria. Du warst wirklich süß, heuer im Frühjahr bei der Wohltätigkeitsvorstellung und ich will durchaus nicht abstreiten, daß du vielleicht Karriere machen könntest. Aber siehst du, Liebling, ich glaube, so eine Kombination von Schauspielerin und Arztfrau ist ungeheuer schwierig. Gesetzt den Fall, ich bekomme eine Anstellung als Bezirksarzt in einer Einöde, während du zum Beispiel an ein Theater in Oslo gebunden bist: Was sollte da wohl aus unserer Ehe werden? Glaubst du, du könntest gute Kunst geben und Konzentration aufbringen, die ein so anspruchsvoller Beruf nun einmal erfordert, wenn du wüßtest, daß dein armer Mann hoch droben im Norden sitzt und sich nach seinem Frauchen sehnt?"
Vielleicht hätte so eine kleine Ansprache Ria zum Nachdenken veranlaßt. Und wenn Klaus sie geküßt und ihr gesagt hätte: "Ich bin mir klar darüber, daß es ein schreckliches Opfer ist, um das ich dich bitte, Ria, aber willst du es mir bringen? Hast du mich so lieb, daß du dies kannst?'' Ja, da wäre wohl eigentlich schon alles gewonnen gewesen.
Aber Klaus sagte nichts von alledem, denn er war noch kein erfahrener Diplomat. Er war ein noch recht grüner, junger Arzt, fünfundzwanzig Jahre alt und noch nicht fertig mit seinem Assistentendienst im Krankenhaus zu Lerstad. Und er war bis über die Ohren in Ria verliebt. Unzählige Male hatte sie sich in seine Arme gekuschelt und geplaudert: "Wenn wir heiraten, wenn du deine eigene Praxis hast und wenn wir einmal Kinder bekommen, Klaus –" Und Klaus hatte sich so sicher gefühlt, sicher, was Ria und die Zukunft betraf.
Nun aber platze wie eine Bombe dieses herein: Ria, seine eigene kleine Ria, war hinter seinem Rücken zu einem Theaterdirektor gegangen und hatte sich prüfen lassen. Und nicht einmal zu dem richtigen, bekannten Direktor von Lerstads Theater, nein, zu dem Chef eines kleinen, neuen Unternehmens, von dem kein Mensch etwas wußte. Und dann hatte sie Klaus ganz einfach mitgeteilt, sie habe ihre Bürostellung gekündigt und werde in vierzehn Tagen bei "Unsere kleine Bühne" als Elevin anfangen.
Das war zuviel für Klaus. Als erste Reaktion hätte er Ria am liebsten übers Knie gelegt und ihr auf diese Weise Vernunft eingebläut. Dazu fühlte er eine geradezu überwältigende Lust. Er bezwang sich zwar, damit aber war sein Vorrat an Selbstbeherrschung aufgebraucht. Er schimpfte und verhöhnte Ria, er war höchst undiplomatisch und jung, und schrecklich enttäuscht.
Aber jedes neue höhnische Wort verstärkte nur Rias Trotz. "Tu bloß nicht so, als hättest du es· nicht gewußt", sagte Ria aufgebracht. "Du weißt sehr gut, daß ich jahrelang Rollen studiert habe. Du weißt auch, daß ich vor dem Direktor von Lerstads Theater probte -."
"Gewiß. Und ich weiß auch, was er sagte! 'Sie sind zu jung', äußerte er, 'als daß ich schon definitiv urteilen könnte. Vorläufig spielen Sie ganz gut auf einer Liebhaberbühne. Studieren Sie mal eine richtige Jungmädchenrolle, wie sie für Ihr Alter paßt, und kommen Sie dann wieder.' War es nicht so?"
"Ganz recht. Du erinnerst dich erstaunlich gut! Du weißt aber auch, daß ich eine Karte des Theaterdirektors erhielt, auf der er schrieb, er erwarte mich Mittwoch um fünf Uhr. Aber Vater nahm die Karte in Empfang und sperrte mich daraufhin in mein Zimmer ein."
"Ja, weil du für dein Abitur arbeiten und nicht ins Theater rennen solltest, um zu proben. Das weiß ich alles sehr gut, und ich stimmte mit deinem Vater völlig überein."
"Was du nicht sagst!"
"So ein Theaterfimmel ist eine Kinderkrankheit, Ria, genau wie Masern und Verseschmieden und die erste Verliebtheit. Das geht vorüber."
"Ganz recht, das Gefühl habe ich auch, nämlich, daß du es fertig bringst, daß meine erste Verliebtheit vorübergeht. Ich glaube, ich merke es schon", erwiderte Ria eiskalt.
"Ria, weiß Gott, ich glaube, du bist besessen! Du warst ja wirklich ganz gut bei einigen Schulaufführungen, du sahst tatsächlich süß aus bei dieser Wohltätigkeitsveranstaltung, aber, du lieber Himmel, jetzt will das Mädel aus so einem Hobby Ernst machen! Sie kündigt ihre gute Stellung, begibt sich in Unsicherheit und baut die Zukunft auf etwas so Wackligem auf, wie es ein eventuelles Schauspieltalent ist! Hobbies haben wir alle; meins ist Fußball. Was würdest du wohl sagen, wenn ich meinen Arztberuf an den Nagel hängen und statt dessen professioneller Fußballer würde?"
"Idiot!" reagierte Ria schnippisch.
"Nein, das bist eher du. Du bist blind und verblendet und so trotzig wie ein Kind!"
"Du bist gerade der Richtige, um von Trotz zu reden!"
Von da an artete das·Gespräch in reines Gezänk aus. Beide wurden immer wütender und die Worte immer häßlicher, die sie einander ins Gesicht schleuderten. Und es endete so, wie es eben enden mußte: Ria riß den Verlobungsring vom Finger und warf ihn Klaus vor die Füße - Klaus ging und schlug die Tür hinter sich zu.
Dann stand das angehende kleine Sternchen Ria Jerring wütend und allein im Zimmer, einen schmalen weißen Streifen am Finger, da, wo der Ring gesessen, der sie an Doktor Klaus Geyer gebunden hatte.
Das Gespräch mit ihrer Stiefmutter Hedwig war dann auch kein Honiglecken. Die hatte zwar nicht die gleichen Worte gebraucht wie Klaus, aber ihr Entsetzen war nicht weniger groß gewesen.
"Mein Gott, wenn dein Vater das wüßte, Ria! Wie du so etwas nur tun konntest, und ohne mir etwas zu sagen, ohne dich von irgend jemand beraten zu lassen. Was weiß du denn von diesem Theaterunternehmen? Es ist unverantwortlich von dir!"
Es nützte nichts, daß Ria erklärte, 'Unsere kleine Bühne' solle ein literarisches Theater werden, nicht nur ausschließlich eine Unterhaltungsbühne.
Sie fand kein Verständnis. Da wurde sie ungeduldig und böse. Sie gebrauchte verletzende Ausdrücke wie 'altmodisch' und 'stockkonservativ'. Schließlich stand Hedwig auf, ganz weiß im Gesicht. "Ria, ich bedaure nur, daß du zu alt bist, um dich noch übers Knie legen zu können!"
Damit ging sie aus dem Zimmer und schloß die Tür hinter sich. Es war die zweite Tür, die sich vor Ria schloß, weil sie zur Bühne gehen wollte.
***
Ria kannte ihre Rolle in- und auswendig sie war sicher wie ein Fels, und die Repliken fielen genau wie sie sollten. Bis –.Sie wußte nicht, wovon es kam, begriff nicht, wie es vor sich ging, daß ihr Gehirn plötzlich leer war.
Sie stand auf der Seite von Frau Reese, die die Freundin Anny spielte, sie wußte, jetzt sollte die Replik kommen, die eine neue Szene einleitete, aber sie hatte plötzlich keine Ahnung, was sie sagen sollte, ihr Kopf war leer, absolut leer.
Unten im Souffleurkasten flüsterte Tante Katrine, die Souffleuse, mit dem Kopf ganz über dem Bühnenboden, aber Ria verstand kein einziges Wort.
Dann aber sprach Frau Reese, ihre bühnengewandte Stimme übernahm Rias Replik.
Natürlich, das hätte sie sagen sollen: "Sie werden sich hier sicher wohl fühlen, Donna Lucia, Anny und ich werden Sie gern herumführen ..."
Ja, jetzt war sie wieder drin, und das Spiel ging weiter. Rias Herz aber schlug wie ein Trommelwirbel in ihrer Brust, und sie begriff nicht, wie sie den ersten Akt überstand. Ihr graute vor den Kommentaren, vor den ärgerlichen Worten der Kollegen.
Aber es kam anders: Kleines gutmütiges, verständnisvolles Lächeln, einige harmlos neckende Worte.
"Ach was, das haben wir doch alles selbst erlebt", lachte Frau Reese. "Und es war auch so durchaus gleichgültig, welche von uns beiden die geistreichen Worte sagte."
Das Spiel ging weiter, der Vorhang, fiel und Ria war mit den anderen zusammen auf der Bühne. Sie verneigte sich und hielt zwei Blumensträuße in der Hand.
Der eine war vom Theaterdirektor, der andere von – Klaus!
***
"Die Debütantin Ria Jerring sah süß aus. Mehr ist darüber nicht zu sagen.""Der Abend brachte auch ein Debüt. Die junge Ria Jerring spielte eins der jungen Mädchen, ohne daß dies einen besonderen Eindruck hinterließ."
"Es war ein munterer Abend. und die Debütantin Ria Jerring hatte auf eine sehr überzeugende Art Lampenfieber."
Die Zeitungen zitterten in Rias Hand. Sie hatte sich die beiden Morgenblätter frühzeitig geholt, und das waren die beiden, die gesagt hatten, daß sie süß ausgesehen und daß ihr Spiel keinen besonderen Eindruck hinterlassen hatte.
Jetzt saß sie da, mit den drei Abendblättern vor sich. Die größte und am meisten gelesene Zeitung hatte sie sich bis zum Schluß aufgehoben. Es war das Blatt, das alle die lasen, auf deren Meinung man Gewicht legte, und auch Klaus las es jeden Tag.
Ria preßte die Hände aneinander: Ach, wenn doch etwas Gutes darin stände! Lieber Gott, laß es bitte eine gute Kritik sein, laß darin stehen, daß ich Talent habe –.
Sie entfaltete das Blatt, suchte – ah, da stand es! Der Anfang war gut. Benny Höft wurde gelobt, Bernhard Carlsen, der die falsche Tante spielte, erhielt ebenfalls ein Lob, und Rolf Carstens freundliche Worte. Und dann kam es:
"Rolf Carstens' Leistung ist um so lobenswerter, wenn man in Betracht zieht, daß er als Partnerin eine äußerst hilflose junge Debütantin hatte. Wer in aller Welt ist schuld daran, daß es Ria Jerring erlaubt wurde, ihre Füße auf eine Bühne zu setzen? Es ist schade um das nette junge Mädchen, und jemand sollte ihr das sagen, ehe es zu spät ist."
***
Die Schauspieler von 'Unsere kleine Bühne' sahen sich nach neuen Engagements um. Es war nun sonnenklar, daß es nur noch eine Frage von Tagen, höchstens von Wochen sein konnte, bis 'Unsere kleine Bühne' in die Theatergeschichte unter der Rubrik 'mißglückte Unternehmen' eingegangen war. Sie suchten und suchten, und die meisten hatten Erfolg. Ende Februar hatten alle mehr oder minder gute Engagements für Anfang Herbst bekommen. Alle außer Ria.Sie konnte nicht eine einzige gute Kritik vorzeigen, konnte nicht eine einzige ordentliche Rolle nennen, in der sie aufgetreten war. Ein Dienstmädchen hier, ein Backfisch in einem Schwank dort. Keine einzige Rolle, in der sie hätte zeigen können, daß sie etwas konnte.
Was sollte sie tun? Sie mußte Henning fragen. Er wußte sicher Rat. Vielleicht konnte er ihr eine Statistenrolle in einem Film verschaffen. Ja, natürlich – Film war das Richtige. Sie sah doch gut aus, das hatten ihr viele gesagt, vor allem auch ihr Spiegel.
Bald war nun auch Hennings Gastspiel vorbei. 'Annie, hol das Gewehr' war unerwartet lange gelaufen. Nachher hatte Henning in 'Patsy' gespielt und ab Weihnachten hatte das 'Dreimäderlhaus' mit Henning in Schuberts Maske volle Häuser gebracht.
Henning hatte kein Wort über seine Zukunftspläne gesagt. Ria fühlte eine kleine Unruhe in sich. Es gab etwas, woran sie nicht zu denken wagte, etwas, das sie peinigte ...
***
Hennings Tür war an diesem Abend unverschlossen. Er saß schon in einem blauseidenen Hausmantel auf der Couch und rauchte nervös an einer Zigarette.Ria setzte sich neben ihn. Diese Stimmungen kannte sie in letzter Zeit schein bei ihm. Sie zündete sich ebenfalls eine Zigarette an. Seit einiger Zeit war sie es, gewohnt, daß er ihr kein Feuer mehr reichte. Ja, und eigentlich waren sie auch schon seit längerem nicht mehr so häufig miteinander ausgegangen. Komisch, daß ihr das gerade jetzt durch den Kopf ging. Ein kleines Unbehagen beschlich sie plötzlich.
Es war nicht nur das Henning schien ausgesprochen schlechter Laune.
"Was willst du?" hatte er sie zur Begrüßung gefragt und ohne eine Antwort abzuwarten, zwei Gläser mit Cognac gefüllt. Eine Weile tranken sie schweigend miteinander, Ria. wußte nicht, wie sie mit ihrem Problem anfangen sollte. Sie tranken noch ein Glas, und das ziemlich schnell.
"Was soll ich denn jetzt machen, Henning? Unser Theater schließt nun bald", brachte sie endlich hervor.
"Denk jetzt mal nicht daran, Püppchen ..." Hennings Stimme war plötzlich weich und betörend wie damals, ganz Anfang, als sie ihn das erste Mal getroffen und er sie nach Hause gebracht hatte. "Denk jetzt mal nur daran, wie gut ich mich die ganze Zeit beherrscht habe." Er saß ganz nahe bei ihr und strich wie zufällig mit der Hand über ihr Knie.
Ria versuchte, ihr Zittern zu verbergen. Nicht das jetzt, o Gott, nicht gerade jetzt! Aber sie ließ ihn gewähren.
"Was soll ich jetzt tun, Henning?" fragte sie noch einmal und versuchte, ihrer Stimme einen natürlichen und sachlichen Klang zu geben. Das Herz klopfte ihr bis zum Halse hinauf.
"Du könntest zum Beispiel das tun", flüsterte Henning heiser und riß sie an sich. Sie fühlte einen heißen Mund auf ihrem Nacken, fühlte sich in einer Welle hinweggeschwemmt, sie brauchte nur die Augen zu schließen ... Aber da war plötzlich wieder diese lästige Stimme in ihrem Inneren, die sie warnte, sie zwang, anders zu handeln. Behutsam löste sie sich aus Hennings Armen.
"Nein, Henning, nicht jetzt."
Er war mit einem Ruck aufgesprungen.
"Ja, wir wußten ja doch, daß es diesen Weg gehen würde", sagte er plötzlich sehr kühl und sachlich, und es war nicht gleich zu ersehen, ob er damit das Theater meint oder sie beide. "Ist natürlich traurig. Aber du bist ja gut daran mit deinem Abitur. Das ist mehr, als ich habe. Und du hast ja auch eine kaufmännische Ausbildung, nicht? Na also, da kannst du immer was zu tun bekommen. Du brauchst nicht zu verhungern."
"Was wirst du denn machen, Henning, wenn dein Gastspiel hier beendet ist?" Die Frage kam mit einer erschrockenen, spröden kleinen Stimme.
"In Dänemark filmen. Der Kontrakt wurde heute unterzeichnet."
Ria schluckte. "Könntest du nicht glaubst du nicht – kann ich nicht eine kleine Rolle im Film bekommen? Bloß eine ganz kleine Rolle, als Statistin?"
Henning stand ärgerlich auf.
"Ach, hör doch auf! Du willst doch nicht, daß ich mich bei der dänischen Filmgesellschaft mit einer Art von Ultimatum einfinde und erkläre, die da müßt ihr auch mitspielen lassen."
Rias Augen standen voller Tränen. Sie saß noch auf dem gleichen Platz wie zuvor, keiner Bewegung fähig. Wie dumm, wie schrecklich dumm und naiv sie doch gewesen war! Aber sie konnte es noch immer nicht begreifen, daß dies nun das Ende sein sollte.
"Du meinst also, daß wir – daß ich – daß wir nicht –. "
"Herrgott, Kleines, du hast doch die ganze Zeit gewußt, daß es nicht so weitergehen konnte. Und was war da schon? Wir haben es riesig nett zusammen gehabt, und nun wollen wir wie erwachsene Menschen voneinander scheiden, ohne Tränen und Krach. Nicht wahr?"
Ria fuhr zusammen. Er hatte ja wohl im Grunde recht, aber da war etwas Neues in seine Stimme gekommen, ein ganz unnötig ordinärer, ungeduldiger, beinahe roher Ton.
Sie konnte eigentlich zufrieden sein: Daraus war sie noch mal mit heiler Haut davongekommen. Aber Ria fühlte sich trotzdem beschmutzt und auf unbegreifliche Weise gedemütigt. Noch immer saß sie wie gelähmt auf ihrem Platz und kämpfte die Tränen hinunter.
"Also um Himmels willen, Puppe, mach bloß keine Szenen! Morgen ist auch noch ein Tag, und wer weiß, was der bringt."
"Ich weiß genau, was er dir nicht bringt", sagte Ria. Sie stand jetzt mitten im Zimmer, ganz weiß im Gesicht. "Der bringt dir weder gestopfte Strümpfe noch gebügelte Hemden, und wenn er dir ein weibliches Wesen fürs Bett bringen soll, so mußt du dich anderweitig umschauen, denn ich bin das jedenfalls nicht."
"Himmel, wie theatralisch!" murmelte Henning Ask, als sich die·Tür hinter Ria schloß. "Ja, mich anderweitig umschauen. Das dürfte nicht nötig sein."
Er ließ sich auf die Couch zurücksinken, drehte sich auf die Seite und war gleich darauf eingeschlafen.
***
Fortsetzung folgt…